Behandlung

Die Manuelle Therapie zielt auf den neuromuskulären und arthrogenen Bewegungsapparat ab. Ziel ist es, dem Pferd zur Beweglichkeit seiner Strukturen (Gelenke, Muskulatur, Faszien und Organe) zu verhelfen sowie physiologische Bewegungsabläufe wiederzuerlangen und so die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden zu optimieren.
Die einzelnen Strukturen im Körper bilden eine physiologische Einheit. Störungen im Bewegungsapparat können somit auch zu funktionellen Störungen führen. Durch Impuls-Techniken (Manipulation), Faszien-Techniken und Massage-Griffe kann ich Einfluss auf Einschränkungen in diesem System nehmen und so die Selbstregulation im Körper in Gang setzen.

Meine Behandlungsmöglichkeiten:


Eine Erstbehandlung beinhaltet:
Anamnese
Bei der Anamnese erfrage ich die Vorgeschichte des Pferdes sowie Einsatzbereiche, Haltungsbedingungen und Auffälligkeiten. Gerne können Sie mir vor der Behandlung einen ersten Anamnesebogen ausgefüllt zusenden.

Ganganalyse
Für die Ganganalyse lasse ich mir das Pferd im Schritt und Trab vorführen und gegebenenfalls auch vorreiten oder longieren.

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Untersuchung
Der Untersuchungsgang beinhaltet die Inspektion (Sichtbefund) des Pferdes sowie die Palpation (Abtastung) der Gewebe. Hier werden beispielsweise Schwellungen, Asymmetrien, Muskeltonus sowie der Zustand der Hufe erfasst. Dann folgt der Test aller Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule auf ihre Beweglichkeit.

Behandlung
Die Behandlung erfolgt individuell nach Befunderhebung. Hier kommen neben Impuls-Techniken (Manipulation) auch Faszien-Techniken und Massage-Griffe zum Einsatz. Je nach Befund unterstütze ich meine Therapie mit dem Therz-Matrix-Gerät oder der Magnetfelddecke.

Überprüfung von Sattel- und Zaumzeug

Erstellung eines Trainings- und Nachbehandlungsplan
Gerne stelle ich Ihnen auf Wunsch einen Trainings- und Nachbehandlungsplan zusammen und zeige Ihnen ein paar Massage- und Dehnungsübungen, die Sie selber durchführen können.

Test der oberen KopfgelenkeNach einer Behandlung benötigt das Pferd mindestens 48 Stunden zur Erholung um sich an sein neugewonnenes Bewegungsausmaß zu gewöhnen. Das heißt: es sollte nicht geritten oder an der Longe gearbeitet werden, sonder sich frei bewegen können.

Teamarbeit: Um einen optimalen therapeutischen Effekt zu erzielen, arbeite ich je nach Bedarf gerne mit Ihren Tierärzten, Tierheilpraktikern, Hufschmieden, Sattlern und Trainern zusammen. Darüber hinaus verfüge ich über ein großes Netzwerk an Spezialisten.